Im Alter in die Armut?
Zunächst scheint der Gesetzentwurf, der dieser Tage vom Bundestag beschlossen wird, akzeptabel: Die durchschnittliche Lebenserwartung steigt stetig an, die Zahl der Geburten verharrt auf niedrigem Niveau. Um die gesetzlichen Renten bezahlbar zu halten, soll das Renteneintrittsalter deshalb für die Jahrgänge ab 1947 stufenweise erhöht werden. Wer nach 1963 geboren ist, kann erst mit 67 Jahren abschlagsfrei in Rente gehen. Für jedes Jahr, das man sich früher zur Ruhe setzt, verringert sich die Rente über ihre gesamte Laufzeit um 3,6 Prozent.
Auf den zweiten Blick stellen sich an das Kon
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