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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 12/2015
Der Inhalt:
Religion & Kirchen

Ziemlich liebste Menschen

von Heike Baier vom 04.07.2015
Freundschaft: Das ist eine ganz besondere Beziehung. Unter allen Arten von sozialen Bindungen scheint sie jene zu sein, die der Mensch am wenigsten entbehren kann. Doch sogar dieser Lebensbereich gerät unter Leistungsdruck
So vertraut wie niemand sonst, das können enge Freundinnen oder Freunde sein, Freundschaft sei wie »nach Hause» kommen, sagen manche. Doch richtig intensiv wird die Beziehung erst, wenn zusammen auch Krisen, Konflikte und Schwierigkeiten gemeistert werden können (Foto: C:D./photocase.de)
So vertraut wie niemand sonst, das können enge Freundinnen oder Freunde sein, Freundschaft sei wie »nach Hause» kommen, sagen manche. Doch richtig intensiv wird die Beziehung erst, wenn zusammen auch Krisen, Konflikte und Schwierigkeiten gemeistert werden können (Foto: C:D./photocase.de)
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Annette* erinnert sich mit Grausen an die Zeit, als sie neu war in Frankfurt. »Dieses erste Jahr hier war einfach nur schrecklich, so allein fühlte ich mich.« Die 46-Jährige sieht sich noch heute mit ihren beiden damals ganz kleinen Kindern im Park auf der Krabbeldecke sitzen und die Minuten der nicht verstreichen wollenden Nachmittage zählen. »Wenn ich draußen war, kam es mir so vor, als würden alle um mich herum zu irgendeiner Gruppe gehören, mit der sie herumzogen und Spaß hatten. Überall, wo ich hinkam, traf ich auf feste Gefüge. Nur ich selbst gehörte nirgends dazu.« In ihrer Verzweiflung, das zu ändern, ging die studierte Archäologin offenbar so ungeduldig zu Werke, dass eines ihrer anvisierten Ziele schließlich sagte: »Keine Sorge, du wirst schon noch Freunde finden. Aber nicht mich.«

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