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Eine heiße Ware namens Land

Die Familien von Ongwek und Omot Ochan lebten von Honig, Vieh und Fischfang. Doch ihr Land wurde verkauft, ihre Existenz ist bedroht. Zwei Schicksale von vielen weltweit – die das Publik-Forum Dossier »Landraub« zum Thema macht
von Fred Pearce vom 26.04.2013
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Der Kenianer Ongwek: Ein Mann ohne Land, eines von vielen Opfern des US-Unternehmers Burgess (Foto: Pearce)
Der Kenianer Ongwek: Ein Mann ohne Land, eines von vielen Opfern des US-Unternehmers Burgess (Foto: Pearce)

Bei Spekulanten an der Wall Street, Ölscheichs vom Arabischen Golf, bei indischen Unternehmern und Finanzinvestoren wie George Soros steht eines derzeit ganz oben auf der Einkaufsliste: Land. Land ist die ganz heiße Ware. Unzählige Ländereien von der Größe Luxemburgs – und größer – stehen in den Weiten von Afrika, in den Steppen von Südostasien und in den Urwäldern von Lateinamerika zum Verkauf. Die britische Hilfsorganisation Oxfam schätzt, dass Landkäufer im vergangenen Jahrzehnt etwa 220 Millionen Hektar erworben haben – eine Fläche so groß wie Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Spanien, Italien, Belgien und die Niederlande zusammen.

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